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3 Denkmalschutz = Verhinderer?
Ein Blick in die Denkmalliste hat es bestätigt: Einzeldenkmal
erster Gedanke – ach wie schön.
Wir wohnen jetzt schon in einem sehr alten Haus und mögen die Atmosphäre. Und wir renovieren gerne.
zweiter Gedanke – wieso schauen alle so mitleidig?
Der Architekt meint: hm, das kann schwierig werden.
Erste Freunde erzählen die schlimmsten Horrorgeschichten.
Um es vorwegzunehmen: wir haben bis jetzt nur nette und hilfsbereite Leute kennengelernt.
Was ist also zu tun?
1. den örtlichen Denkmalschutz kontaktieren und die Rahmenbedingungen klären (Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Coburg). Herr Sagodi hat uns auch schon erste Tipps gegeben und einen Termin
2. mit Frau Dr. Faber vom Bayer. Landesamtes für Denkmalpflege vereinbart. Gemeinsam sind wir durch unser Haus gegangen. Die Hinweise bezüglich der möglichen Förderungen und Zuschüsse haben uns eher überrascht als abgeschreckt. Auch das Schärfen des Blickes für die Besonderheiten ist uns positiv in Erinnerung.
3. erneuter Termin im Rahmen der Baugenehmigung: die Auflagen werden wahrscheinlich (noch haben wir die Baugenehmigung noch nicht) wie besprochen ausfallen.
- Fenster
- Treppenhaus
- Türen
- Böden
also nichts, was wir nicht selbst gemacht hätten + die Möglichkeit, zusätzliche Fördergelder zu bekommen. (Oberfrankenstimmung) + (Fördermöglichkeiten und Steuererleichterungen)
Wir haben die ganze Zeit auf das dicke Ende gewartet. Gut, das Ausfüllen der Formulare hat schon Arbeit gemacht – aber von großen Verhinderern oder Verweigerern haben wir bisher nix bemerkt. Dafür haben wir uns auf Anraten nochmal auf die Suche nach originalen Fenstergriffen gemacht und auch tatsächlich gefunden!
Fazit: offensichtlich gilt auch beim Denkmalschutz: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus!