Geschichte

Steintor 10, Zweigeschossiges klassizisierendes Traufseithaus mit Zwerchhaus, spätes 19. Jahrhundert.

Ein Besuch im Stadtarchiv der Stadt Coburg.

Das im späten 19. Jh. erbaute zweigeschossige und traufständige Satteldachhaus in Fachwerkkonstruktion auf massivem Erdgeschoss ist mit dem dominierenden Zwerchhaus an das ältere Nachbargebäude Nr. 8 angeglichen. Die fünfachsige Fassade ist streng symmetrisch mit mittlerem Eingang gestaltet und fällt vor allem durch das hohe Erdgeschoss auf, dessen Fenster unmittelbar unter einem Profilgesims liegen. Auch die schlichten Fenster des Obergeschosses sind – typisch für Fachwerkhäuser – direkt unter die Dachschwelle bzw. Traufe des vorkragenden Daches gerückt. Aus der Bauzeit stammt noch die Haustür. Nach Westen ist ein zweiachsiges Satteldachflügel angebaut. Die Dachgestaltung ist das Ergebnis von Ausbauten im späten 19. Jh. : 1886 Ausbau des Dachgeschosses und Einbau von Dachgauben für den Bäcker Gustav Schillig, 1890 Aufbau eines Zwerchhauses für Tischlermeister Gottfried Graßmuck, Aufstockung des Werkstattgebäudes um ein Geschoss. 1962 Fenstererneuerung im ersten Obergeschoss.

1890 Antrag, das Hintergebäude ausbauen zu dürfen.

12. 2. 1898 Antrag, die Werkstatt zur Südseite hin um 2,5 m zu vergrößern. Dies wird abgelehnt.

17. 3. 1898 Antrag um Errichtung eines Bretterlagers. Das Herzoglich S. Staatsministerium gibt seine Zustimmung

1904 Antrag, die Abortanlage zu vergrößern.

  1. es geht doch nichts über eine spannende historie… :) viel erfolg bei allen vorhaben euch beiden!

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