Archiv für den Monat Januar 2012

82 Ganz neuer Durchblick

Lange haben wir geplant, mit dem Denkmalschutz besprochen, in Ebay nach den originalen Fenstergriffen gesucht. Heute hat die Firma Herr das Musterfenster eingebaut.

“Wir sind spezialisiert auf die fachgerechte Einhaltung der Denkmalschutzrichtlinien im Fensterbau. Lassen Sie Ihr historisches Gebäude im neuen Glanz erstrahlen!” 

und sie haben gehalten, was sie versprochen haben. Der Denkmalschutz hat die Fenster genehmigt und wir sind begeistert :)

Firma Herr, Fenster und Türen

Gelernt: hartnäckig bleiben und keine Kompromisse eingehen. Jetzt haben wir genau die Fenster, die wir wollten.

81 Winter in der Stadt

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80 Trocken und gut gebaut

Damian setzt die ersten Schienen für die Badwände. Diese Schienen sind die Grundvoraussetzungen dafür, dass alle Winkel in den Bädern später stimmen.

Trockenbau Damian Bartosz

79 Nachtarbeit

Die Böden für die Bäder müssen bis zum nächsten Tag fertig werden!

78 “Der Stall von Betlehem” im Januar

Die Dämmung der Außenwände beginnt. Rotkalkputz und Schilfmatten. Schilf ist ähnlich Stroh und genauso sah es auch im ersten Raum aus, nachdem die Firma Beland losgelegt hatte. Auf den Rotkalkputz, der mit einer riesigen Maschine angerührt wird werden die Schilfmatten geschraubt. … und das riecht vielleicht gut!

Beland GmbH, Großheirath, Altbau & Restaurierungen

77 Gewichtszunahme (fast) ohne jammern

endlich kommen einige Tonnen Material wieder ins Haus hinein. Vor der großen Lieferung hat Fichte die Zulieferrampe erweitert. Heute kamen palettenweise Ytong, Putz, Dämmung … Schlepperei, aber die Stimmung war gut :) und in 4 Stunden war das Material an Ort und Stelle.

 

76 Bestandsaufnahme II – Muster

Eine weitere Blütezeit erfuhr die Schablonentechnik im dekorations- und detailbesessenen 19.Jahrhundert. Nicht nur die Technik, sondern die durch die Technik bedingte abstrahierte Form beherrschte die Wand. Nahezu jede freie Fläche der überladenen historistischen Innenräume wurde mit bis zu fünfzehnschlägigen Schablonen verziert. Im Jugendstil wurde die Schablonenmalerei künstlerisch erneuert und zu neuer Blüte geführt.(Quelle: http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017128106)

Wir versuchen, die Schablonenmuster – oder die Reste derselben – wenigstens fotografisch zu dokumentieren für eine mögliche Neuauflage.

 

75 Befund: ca. 17. Jahrhundert

Erinnert ihr euch noch an das Bad mit dem 15 cm dicken Boden und den Lehmziegeln? => hier hab ich darüber berichtet

Darunter hat sich erstaunliches gezeigt.

Die Bretter des Bodens müssen wegen der Sanitärinstallationen raus. Teile davon sind auch sehr morsch. Auf der Rückseite eines Bodenbrettes zeigt sich Erstaunliches. Eine Malerei. Birgits Befund: ca. 17. Jhd – könnte ein Brett einer Holzdecke gewesen sein, welches wiederverwendet worden ist. Die Zeichnung ist mit Kalkfarbe aufgetragen und gut erhalten. Näheres müßte man unter dem Mikroskop oder im Labor untersuchen. Na wir heben´s erstmal für unser Hausmuseum auf :)

74 Bestandsaufnahme I

Birgit, Diplomrestauratorin, war zu Besuch -  mit dabei Tageslichtlampe, Skalpel, Lupen und jede Menge Pinsel. Wir wollten wissen, welche verschiedenen Schichten an Farbe die Lamperie im Treppenhaus und die alten Türen haben.

Ihr restauratorischer Befund war interressant. Unter einer grauen und einer weißen Schichte hat sie eine Holzimitationsmalerei freigelegt. Dabei werden verschiedene Holzoberflächen, von Hand oder mit Rollen nachgearbeitet. Sehr beliebt in den 50er und 60er Jahren.

Wir werden uns wohl für einen etwas helleren Grauton für die Lamperie und die Türen entscheiden. Die passenden Türklinken ersteigern wir gerade (mühsam) einzeln bei Ebay.

73 Spareinlagen

Leider konnte ich das Jahr der Zeitung nicht mehr feststellen.